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Ausnahmen vom Widerrufsrecht (§ 312g Abs. 2 BGB) für Shopify-Shops

Nur die Fälle in § 312g Abs. 2 BGB nehmen das Widerrufsrecht aus. Welche Ausnahmen für Shopify-Shops zählen, wann das Recht bei Hygieneartikeln, Medien, Dienstleistungen und Downloads vorzeitig erlischt, welche Klauseln abgemahnt werden, wie du Ausnahmen in der Belehrung und auf der Produktseite nennst und was für B2B gilt.

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Auf einen Blick

  • Abschließende Liste:Nur die Fälle in § 312g Abs. 2 BGB nehmen das Widerrufsrecht aus. Eigene Ausnahmen darfst du nicht erfinden.
  • Für Shops wichtig: Maßanfertigungen, verderbliche Ware, versiegelte Hygieneartikel, versiegelte Medien und Software, Zeitungen.
  • Kein Ausschlussfür Sale-Ware, anprobierte Kleidung oder pauschal „Hygieneartikel“.
  • Informationspflicht:Du musst vor dem Kauf informieren, wo kein Widerrufsrecht besteht oder wann es vorzeitig erlischt (Art. 246a § 1 Abs. 3 EGBGB).
  • B2B: Geschäftskunden haben kein gesetzliches Widerrufsrecht.

Der Grundsatz: 14 Tage Widerrufsrecht, mit wenigen Ausnahmen

Kauft ein Verbraucher in deinem Shopify-Shop, steht ihm nach § 312g Abs. 1 BGB ein Widerrufsrecht zu. Die Widerrufsfrist beträgt 14 Tage (§ 355 Abs. 2 BGB). Absatz 2 zählt dann 13 Vertragsarten auf, bei denen das Widerrufsrecht nicht besteht, und zwar „soweit die Parteien nichts anderes vereinbart haben“. Das heißt: Du darfst freiwillig mehr gewähren, etwa ein Widerrufsrecht auch für Maßanfertigungen. Weniger gewähren darfst du nicht. Von den Vorschriften darf nicht zum Nachteil des Verbrauchers abgewichen werden (§ 312m Abs. 1, § 361 Abs. 2 BGB).

Die Ausnahmen, die Shopify-Shops betreffen

Sechs der 13 Nummern kommen im Online-Handel mit Waren regelmäßig vor:

§ 312g Abs. 2 Nr. 1–4, 6 und 7 BGB im Wortlaut

(2) Das Widerrufsrecht besteht, soweit die Parteien nichts anderes vereinbart haben, nicht bei folgenden Verträgen:

1. Verträge zur Lieferung von Waren, die nicht vorgefertigt sind und für deren Herstellung eine individuelle Auswahl oder Bestimmung durch den Verbraucher maßgeblich ist oder die eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse des Verbrauchers zugeschnitten sind,

2. Verträge zur Lieferung von Waren, die schnell verderben können oder deren Verfallsdatum schnell überschritten würde,

3. Verträge zur Lieferung versiegelter Waren, die aus Gründen des Gesundheitsschutzes oder der Hygiene nicht zur Rückgabe geeignet sind, wenn ihre Versiegelung nach der Lieferung entfernt wurde,

4. Verträge zur Lieferung von Waren, wenn diese nach der Lieferung auf Grund ihrer Beschaffenheit untrennbar mit anderen Gütern vermischt wurden,

[…]

6. Verträge zur Lieferung von Ton- oder Videoaufnahmen oder Computersoftware in einer versiegelten Packung, wenn die Versiegelung nach der Lieferung entfernt wurde,

7. Verträge zur Lieferung von Zeitungen, Zeitschriften oder Illustrierten mit Ausnahme von Abonnement-Verträgen,

Ausnahmen vom Widerrufsrecht nach § 312g Abs. 2 BGB mit Beispielen aus Shopify-Shops.
§ 312g Abs. 2Was erfasst istTypische ProdukteFolge
Nr. 1Waren nach KundenspezifikationGravuren, Wunschaufdruck, Möbel nach Maß, FotobücherKein Widerrufsrecht
Nr. 2Schnell verderbliche WarenFrische Lebensmittel, SchnittblumenKein Widerrufsrecht
Nr. 3Versiegelte Hygiene- und GesundheitsartikelVersiegelte Kosmetik, Zahnbürsten, KontaktlinsenErlischt erst nach Entfernen der Versiegelung
Nr. 4Untrennbar vermischte WarenIm Shopify-Alltag seltenErlischt erst nach der Vermischung
Nr. 6Versiegelte Ton- und Videoaufnahmen, SoftwareCDs, DVDs, Vinyl, Spiele und Software in FolieErlischt erst nach Entfernen der Versiegelung
Nr. 7Zeitungen, Zeitschriften, IllustrierteEinzelhefte (nicht Abonnements)Kein Widerrufsrecht

Worauf es bei den einzelnen Nummern ankommt

  • Nr. 1, Maßanfertigung: Entscheidend ist, dass die Ware erst nach den Vorgaben des Kunden entsteht. Wählt er nur Größe und Farbe aus deinen Varianten, ist sie vorgefertigt, und das Widerrufsrecht gilt.
  • Nr. 2, verderbliche Ware: Gemeint ist Ware, die schnell verdirbt. Haltbare Lebensmittel wie Kaffee, Nudeln oder Konserven fallen nicht pauschal darunter.
  • Nr. 3, Hygiene:Drei Voraussetzungen müssen zusammenkommen: Die Ware ist versiegelt, sie ist aus Gesundheits- oder Hygienegründen nicht zur Rückgabe geeignet, und der Kunde hat die Versiegelung nach der Lieferung entfernt. Bis dahin besteht das Widerrufsrecht. Der EuGH hat entschieden, dass eine Matratze auch nach Entfernen der Schutzfolie nicht unter diese Ausnahme fällt: Wie bei einem Kleidungsstück kann der Händler sie reinigen oder desinfizieren und erneut verkaufen (Urteil vom 27. März 2019, C-681/17, slewo).
  • Nr. 6, Medien und Software: Auch hier entfällt das Recht erst, wenn der Kunde die versiegelte Packung öffnet. Ware ohne Versiegelung kann er widerrufen.
  • Nr. 7, Presse: Einzelne Hefte sind ausgenommen, Abonnements nicht.

Die übrigen Ausnahmen kurz

Nr. 5 betrifft alkoholische Getränke zu einem bei Vertragsschluss vereinbarten Preis, die frühestens 30 Tage später geliefert werden können und deren Wert von Marktschwankungen abhängt. Nr. 8 erfasst Waren und Dienstleistungen, deren Preis von Schwankungen auf dem Finanzmarkt abhängt. Nr. 9 nimmt Beherbergung (nicht zu Wohnzwecken), Warenbeförderung, Mietwagen, die Lieferung von Speisen und Getränken sowie Freizeitdienstleistungen aus, wenn der Vertrag einen festen Termin oder Zeitraum vorsieht, etwa Tickets für eine Veranstaltung. Nr. 10 bis 13 regeln öffentlich zugängliche Versteigerungen, dringende Reparaturen beim Kunden, Wett- und Lotteriedienstleistungen sowie notariell beurkundete Verträge.

Dienstleistungen und digitale Inhalte: vorzeitiges Erlöschen

Verkaufst du über Shopify Kurse, Beratung oder Downloads, gilt in der Regel keine Ausnahme nach § 312g, sondern § 356 BGB. Das Widerrufsrecht besteht zunächst, kann aber vorzeitig erlöschen:

  • Dienstleistungengegen Entgelt: mit der vollständigen Erbringung, wenn der Kunde vorher ausdrücklich zugestimmt hat, dass du vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnst, und bestätigt hat, dass er weiß, dass sein Widerrufsrecht mit vollständiger Vertragserfüllung erlischt (§ 356 Abs. 5 Nr. 2 BGB).
  • Digitale Inhalteohne körperlichen Datenträger gegen Entgelt: mit Beginn der Vertragserfüllung, wenn der Kunde ausdrücklich zugestimmt, seine Kenntnis vom Erlöschen bestätigt und von dir eine Bestätigung nach § 312f BGB erhalten hat (§ 356 Abs. 6 Nr. 2 BGB).

Praktisch heißt das: Du brauchst vor Beginn der Leistung eine aktive Zustimmung und Bestätigung des Kunden, meist per Checkbox bei der Bestellung. Bei digitalen Inhalten muss sie sich zudem in der Vertragsbestätigung wiederfinden. Fehlt etwas davon, bleibt das Widerrufsrecht bestehen, auch wenn der Kunde den Download längst genutzt hat.

Was du nicht einfach ausschließen kannst

Die Liste in § 312g Abs. 2 BGB ist abschließend. Klauseln, die darüber hinausgehen, sind gegenüber Verbrauchern unwirksam. Ein Verstoß gegen die Vorschriften des Fernabsatzrechts kann als Rechtsbruch nach § 3a UWG abgemahnt werden. Typische Fehler in Shopify-Shops:

  • „Sale-Artikel sind vom Widerruf ausgeschlossen.“ Für reduzierte Ware, Restposten oder B-Ware gibt es keine Ausnahme.
  • „Getragene oder geöffnete Kleidung nehmen wir nicht zurück.“Kleidung ist nicht ausgenommen. Bei Benutzung über die Prüfung hinaus schuldet der Kunde Wertersatz (§ 357a Abs. 1 BGB), das Widerrufsrecht bleibt.
  • „Hygieneartikel sind vom Widerruf ausgeschlossen.“Zu pauschal. Nr. 3 greift nur bei versiegelter Ware und erst nach Entfernen der Versiegelung.
  • „Rücknahme nur in Originalverpackung.“ Das Widerrufsrecht hängt nicht von der Verpackung ab. Eine solche Bedingung schränkt es unzulässig ein.
  • Ausnahmen ohne Grundlage im Gesetz,etwa für Elektronik, Bücher oder Geschenkartikel. Keine dieser Warengruppen steht in § 312g Abs. 2 BGB.
  • Fehlender Hinweis auf eine echte Ausnahme. Auch wer eine Ausnahme zu Recht nutzt, muss darüber informieren (nächster Abschnitt).

So benennst du die Ausnahmen

Die Informationspflicht steht in Art. 246a § 1 Abs. 3 EGBGB:

Art. 246a § 1 Abs. 3 EGBGB im Wortlaut

(3) Der Unternehmer hat den Verbraucher auch zu informieren, wenn

1. dem Verbraucher nach § 312g Absatz 2 Nummer 1, 2, 5 und 7 bis 13 des Bürgerlichen Gesetzbuchs ein Widerrufsrecht nicht zusteht, dass der Verbraucher seine Willenserklärung nicht widerrufen kann, oder

2. das Widerrufsrecht des Verbrauchers nach § 312g Absatz 2 Nummer 3, 4 und 6 sowie § 356 Absatz 5 und 6 des Bürgerlichen Gesetzbuchs vorzeitig erlöschen kann, über die Umstände, unter denen der Verbraucher ein zunächst bestehendes Widerrufsrecht verliert.

Du unterscheidest also zwei Fälle: Bei Nr. 1, 2 und 7 besteht keinWiderrufsrecht. Bei Nr. 3, 4 und 6 sowie bei Dienstleistungen und digitalen Inhalten erlischt es unter bestimmten Umständen. Formuliere die Hinweise so, dass sie zu deinem Sortiment passen. Ein Beispiel für einen Kosmetikshop mit Gravur-Service, das du unter die Muster-Widerrufsbelehrung setzen kannst:

Beispiel: Hinweis auf Ausschluss und vorzeitiges Erlöschen

Ausschluss bzw. vorzeitiges Erlöschen des Widerrufsrechts

Das Widerrufsrecht besteht nicht bei Verträgen zur Lieferung von Waren, die nicht vorgefertigt sind und für deren Herstellung eine individuelle Auswahl oder Bestimmung durch den Verbraucher maßgeblich ist, etwa Artikeln mit Wunschgravur.

Das Widerrufsrecht erlischt vorzeitig bei Verträgen zur Lieferung versiegelter Waren, die aus Gründen des Gesundheitsschutzes oder der Hygiene nicht zur Rückgabe geeignet sind, wenn ihre Versiegelung nach der Lieferung entfernt wurde.

Nenne nur Ausnahmen, die in deinem Shop tatsächlich vorkommen. Eine Liste aller 13 Nummern verwirrt Kunden und kann den Eindruck erwecken, auch normale Ware sei ausgenommen.

Wo die Hinweise in Shopify hingehören

  • Rechtstexte:Unter Einstellungen > Richtlinien pflegst du deinen Text zum Widerruf. Shopify verlinkt die dort hinterlegten Richtlinien laut Shopify-Hilfe automatisch im Footer der Checkout-Seiten. Setze zusätzlich unter Inhalt > Menüs einen Link im Footer deines Shops.
  • Produktseite:Bei Ausnahmeware gehört ein kurzer Hinweis in die Nähe des Kaufen-Buttons, etwa in der Produktbeschreibung: „Personalisierte Artikel sind vom Widerruf ausgeschlossen (§ 312g Abs. 2 Nr. 1 BGB).“ Der Kunde soll es vor dem Kauf sehen.
  • Bestellbestätigung: Die Belehrung mit den Ausnahmen gehört auch in die Vertragsbestätigung auf einem dauerhaften Datenträger, also als Text in die E-Mail-Vorlage zur Bestellbestätigung. Ein bloßer Link auf deine Website reicht dafür nicht. Wie du das Muster-Widerrufsformular einbindest, steht im eigenen Leitfaden.

Was die Widerrufsfunktion seit 2026 ändert

Seit dem 19. Juni 2026 brauchen Shops für Verträge mit Widerrufsrecht den Widerrufsbutton nach § 356a BGB. An den Ausnahmen ändert er nichts. Verkaufst du gemischt, bleibt der Button ständig verfügbar, und ein Kunde kann ihn auch für einen ausgenommenen Artikel nutzen. Die Eingangsbestätigung schickst du trotzdem, sie bestätigt nur den Eingang, nicht die Wirksamkeit des Widerrufs. Ob eine Ausnahme greift, prüfst du danach und teilst es dem Kunden mit. Complimus fügt deinem Shop den Widerrufsbutton und ein Online-Widerrufsformular hinzu und listet jeden Widerruf mit Bestellung, Artikeln und Erstattungsfrist. Die Prüfung der Ausnahme bleibt deine Entscheidung.

B2B: kein Widerrufsrecht für Geschäftskunden

§ 312g Abs. 1 BGB gibt das Widerrufsrecht „dem Verbraucher“. Verbraucher ist nach § 13 BGB jede natürliche Person, die zu Zwecken kauft, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Kauft ein Unternehmer (§ 14 BGB), etwa eine GmbH oder ein Handwerker für seinen Betrieb, besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht. Auch der Widerrufsbutton ist dann nicht nötig.

Verkaufst du an beide Gruppen, muss für Verbraucher alles gelten: Belehrung, Formular, Button. Ein Feld für die Firma im Checkout macht einen Käufer noch nicht zum Unternehmer. Willst du Geschäftskunden sicher abgrenzen, führe sie über einen eigenen B2B-Zugang.

Häufige Fragen

Darf ich reduzierte Ware vom Widerruf ausschließen?

Nein. § 312g Abs. 2 BGB kennt keine Ausnahme für Sale-Artikel, Restposten oder B-Ware. Von den Vorschriften darf nicht zum Nachteil des Verbrauchers abgewichen werden (§ 312m Abs. 1 und § 361 Abs. 2 BGB). Ein Hinweis wie „Reduzierte Ware ist vom Widerruf ausgeschlossen“ ist gegenüber Verbrauchern im Fernabsatz unwirksam und kann abgemahnt werden.

Gilt das Widerrufsrecht auch für Kosmetik und Pflegeprodukte?

Ja, solange die Versiegelung nicht entfernt wurde. Nach § 312g Abs. 2 Nr. 3 BGB entfällt das Widerrufsrecht nur bei versiegelten Waren, die aus Gründen des Gesundheitsschutzes oder der Hygiene nicht zur Rückgabe geeignet sind, und erst dann, wenn die Versiegelung nach der Lieferung entfernt wurde. Ungeöffnete Ware kann der Kunde also widerrufen.

Kann ich geöffnete oder getragene Kleidung vom Widerruf ausschließen?

Nein. Kleidung fällt unter keine der Ausnahmen. Hat der Kunde die Ware über die Prüfung hinaus benutzt, schuldet er Wertersatz für den Wertverlust, wenn du ihn ordnungsgemäß über sein Widerrufsrecht belehrt hast (§ 357a Abs. 1 BGB). Das Widerrufsrecht selbst bleibt bestehen.

Ist ein T-Shirt mit Wunschaufdruck eine Maßanfertigung?

In der Regel ja. § 312g Abs. 2 Nr. 1 BGB erfasst Waren, die nicht vorgefertigt sind und für deren Herstellung eine individuelle Auswahl oder Bestimmung durch den Verbraucher maßgeblich ist. Ein Aufdruck mit eigenem Text oder Motiv gehört typischerweise dazu. Wählt der Kunde nur Größe und Farbe aus deinen Varianten, ist die Ware dagegen vorgefertigt.

Haben Geschäftskunden ein Widerrufsrecht?

Nein, nicht von Gesetzes wegen. § 312g Abs. 1 BGB gibt das Widerrufsrecht dem Verbraucher (§ 13 BGB). Wer als Unternehmer (§ 14 BGB) kauft, hat keines, es sei denn, du räumst es freiwillig ein.

Brauche ich den Widerrufsbutton, wenn ich nur Ausnahmeware verkaufe?

Nicht für Verträge, bei denen von vornherein kein Widerrufsrecht besteht, etwa nach Nr. 1, 2 oder 7. Bei versiegelter Hygieneware, Medien und Software (Nr. 3 und 6) besteht das Widerrufsrecht dagegen zunächst, bis der Kunde die Versiegelung entfernt. Für diese Verträge und für normale Ware brauchst du die Widerrufsfunktion nach § 356a BGB. In den meisten Shops bleibt der Button also, und du prüfst bei jedem Widerruf, ob für den Artikel eine Ausnahme greift.

Weiterführendes

Stand: 4. November 2026. Dieser Leitfaden ist eine allgemeine Information und keine Rechtsberatung.

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